So kannst du einen Eisenmangel oder -überschuss frühzeitig erkennen und erfolgreich beheben

Eisen Nahrungsergänzung

Wie wichtig das Spurenelement Eisen für deinen Körper ist, haben wir dir schon in unserem letzten Blogartikel gezeigt. Jeden Tag ausreichend Eisen zu sich zu nehmen, ist jedoch gar nicht immer so einfach - vor allem weil nur ein Bruchteil vom Eisen, das wir dem Körper zuführen, auch im Darm aufgenommen werden kann. Da kann es sich schon mal schwierig gestalten, auf die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 10 bis 15 mg Eisen pro Tag zu kommen. Und ehe man sich versieht, hat man es mit einem Eisenmangel zu tun. Seltener als ein Eisenmangel, kommt ein Eisenüberschuss vor. Aber auch der macht sich schmerzlich bemerkbar. Wir wollen dir in diesem Artikel also erklären, was ein Eisenmangel oder -überschuss für dich und deinen Körper bedeuten, wie du die Symptome ausmachen kannst und wie du beides behandeln kannst.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinen ärztlichen Rat. Bei akuten Symptomen empfehlen wir, als erstes einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen und sich professionellen Rat einzuholen. 

Wie viele Menschen leiden unter einem Eisenmangel?

Nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO leidet fast ein Drittel der Weltbevölkerung unter Eisenmangel. Das heißt, dass rund zwei Milliarden Menschen einen Mangel an diesem Spurenelement haben, was diesen zum häufigsten Nährstoffmangel überhaupt macht. Allein in Mitteleuropa leidet nach Angaben der WHO rund jede fünfte Frau im gebärfähigen Alter bewusst oder unbewusst unter einem Eisenmangel. In Industrieländern sind es laut WHO jedes 5. Kleinkind und jede 5. Schwangere. Männer sind weitaus weniger von diesem Nährstoffmangel betroffen. Aus Studien des Max-Rubner-Instituts geht hervor, dass es hier nur 1 von 20 Männern trifft.

Dass Frauen besonders häufig von einem Eisenmangel betroffen sind, ist nicht verwunderlich. Durch die monatliche Regelblutung, verliert der Körper regelmäßig Blut - und somit auch Eisen. Schließlich findet man Eisen in unserem Körper vor allem im Blut wieder, da Eisen für die Blutbildung eine zentrale Rolle spielt. Auch während der Schwangerschaft und nach der Entbindung geht der Eisenwert gewöhnlich in den Keller, sodass in dieser Zeit im Speziellen auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden sollte und der Eisen-Haushalt besonders gut im Auge behalten werden sollte. Tatsächlich haben 25 bis 92 Prozent der schwangeren Frauen einen erschöpften Eisenspeicher und bis zu 30% erkranken an einer Eisenmangelämie.

Auch bei chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Autoimmunerkrankungen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann die Eisenaufnahme im Körper erschwert werden und es so zu einem Mangel kommen. Ebenso kann das Fehlen eines sauren Milieus im Magen, sprich: der Magensäure, zum Mangel führen. Auch wenn ein Eisenmangel weitaus häufiger vorkommt, gibt es auch Menschen, die einen Eisenüberschuss haben. Was es damit auf sich hat, dazu kommen wir jetzt.

Eisenüberschuss – Ein ähnlich ernstes Problem?

Wenn man zu viel Eisen im Körper hat, ist das auch nicht grade ein Wunschzustand. Ist der Eisenwert zu hoch, kann das verschiedene Ursachen haben. Zu den wichtigsten Ursachen gehören die Blutarmut, die durch Zerstörung der roten Blutkörperchen hervorgerufen wird (hämolytische Anämie) und die Blutarmut, die durch verminderte Zellbildung im Knochenmark hervorgerufen wird (aplastische Anämie). Auch eine zu hohe Eisenzufuhr bei einer Eisentherapie, Blutkrebs, schwere Leberschäden (zum Beispiel bei einer Hepatitis oder bei ausgeprägtem Alkoholkonsum) oder eine Sichelzellanämie (eine Erkrankung der roten Blutkörperchen) können Grund für einen Eisenüberschuss sein. Weitere Umstände, die zu einem Überschuss führen können, sind Thalassämie, eine Erkrankung des Blutfarbstoffs Hämoglobin oder das Myelodysplastische Syndrom (Erkrankungen des Knochenmarks). Zudem gibt es auch eine Eisenspeicherkrankheit, die auf der Grundlage eines Gendefekts, anderen Erkrankungen oder dem Missbrauch von Medikamenten begründet ist.

So kann ein Eisenmangel oder -überschuss bei dir diagnostiziert werden

Häufig gehen Betroffene wegen ganz unterschiedlichen Symptomen zum Arzt. Nicht immer ist sofort klar, dass diese Symptome auf einen Eisenmangel oder -überschuss hinweisen, denn sie können auch zu vielen anderen Krankheitsbildern passen.

Zu den häufigsten Symptomen von Eisenmangel gehören:

  • chronische Müdigkeit
  • Schwindel
  • Blässe
  • Kopfschmerzen
  • verminderte Belastbarkeit
  • Haarausfall
  • brüchige Nägel
  • schwaches Immunsystem
  • Restless Legs Syndrom
  • Nackenverspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Nagel- und Haarveränderungen 

Als Symptome für einen Eisenüberschuss gelten:

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Bronzefärbung der Haut
  • Gelenksbeschwerden

Wenn du also die Vermutung hast, von einem Eisenmangel bzw. -überschuss betroffen zu sein, solltest du unbedingt den Arzt oder die Ärztin deines Vertrauens aufsuchen und dir professionellen Rat einholen. Ein Bluttest kann nämlich schnell Klarheit darüber bringen, ob zu viel oder zu wenig Eisen im Körper vorhanden ist. Die Symptome können einem auf Dauer schließlich ganz schön zusetzen und Körper und Psyche belasten. Wenn du die Ursache geklärt hast, kannst du das Problem an der Wurzel packen.

Wie wird ein Eisenmangel behandelt?

Da wir nun einiges über Eisen und den Mangel dieses Spurenelements wissen, sollten wir uns jetzt der Frage widmen, was im Falle eines Eisenmangels zu tun ist.

Da wäre zum einen eine Ernährungsumstellung zu nenne. Wer mehr eisenhaltige Nährstoffe auf seinen Speiseplan schreibt, nimmt natürlich auch mehr Eisen auf. Als pflanzliche Lebensmittel, in denen besonders viel Eisen steckt, wären zum Beispiel Kreuzkümmel und Kurkuma zu nennen. In welchen Lebensmitteln noch reichlich von dem Spurenelement steckt, verraten wir dir hier.  

Das reicht aber nicht für jeden immer aus, weswegen auch manchmal die Einnahme von Eisenpräparaten eine gute Möglichkeit ist, um den Körper zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung mit dem Spurenelement zu versorgen. Dabei wurde in der Vergangenheit heftig diskutiert, ob man Eisensulfat oder chelatiertes Eisen zu sich nehmen sollte. Bei Eisenmangel werden meist kurzerhand Eisenpräparate mit z. B. Eisensulfat verschrieben. Dies führt jedoch häufig zu Nebenwirkungen wie Magendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Verstopfungen. Die Einnahme dieser Mittel ist daher häufig alles andere als ein Vergnügen. Chelatiertes Eisen hingegen, also Eisen, das an eine Aminosäure gebunden ist, ist höher dosiert und erfahrungsgemäß sehr viel verträglicher als Eisensulfat. Zudem hat chelatiertes Eisen auch einen langfristig nachhaltigeren Einfluss auf den Eisenspiegel. Ein Beispiel für chelatiertes Eisen ist Eisen-Bisglycinat.

Achtung: Während der Einnahme auf Eisenaufnahme-hemmende Lebensmittel wie Milchprodukte, Kaffee, schwarzer Tee, Rotwein etc. verzichten!

Bei einem Eisenüberschuss sollte auf Eisen-Präparate verzichtet werden und der Rat eines Arztes eingeholt werden, der entsprechende Therapien einleiten kann.

Bonus: Eisen-Tabletten mit Vitamin C von Nature Love

Wenn du an einem Eisenmangel leidest und deine Ernährung mit Eisen-Tabletten ergänzen möchtest, dann kannst du auf unsere hochdosierten Eisen-Tabletten setzen. Hier sind pro Tagesdosis von einer Tablette 40 mg Eisen enthalten – damit was ankommt. Da Vitamin C die Eisenaufnahme im Körper verbessert, sind zudem in jeder Tablette zusätzlich 40 mg Vitamin C aus Acerola-Extrakt enthalten.

Für unsere Eisen-Tabletten verwenden wir Eisen-Bisglycinat für eine besonders hohe Bioverfügbarkeit und eine ausgezeichnete Verträglichkeit. Ansonsten ist in den veganen Tabletten, außer dem Füllstoff mikrokristalline Cellulose, nichts weiter enthalten. Eine Dose hat mit 120 Tabletten eine Reichweite von vier Monaten.

Fazit

Eisen ist ein essentielles Spurenelement und hat viele wichtige Funktionen für deinen Körper. Deswegen sollten wir es tunlichst vermeiden, dass es zu einem Eisenmangel kommt. Leider leidet die Mehrheit der Weltbevölkerung unter einem Mangel. Mit unseren Tipps weißt du nun aber, wie du diesen abwenden kannst und auf welche Eisen-Form du dabei setzen solltest. Die Symptome eines Mangels (und auch eines Eisenüberschusses) können überaus unangenehm sein und langfristig ist dies auch eine Einladung für Folgeerkrankungen. Auch ein Eisenüberschuss sollte, auch wenn er weitaus seltener auftritt als ein Mangel, ernst genommen und ärztlich behandelt werden. Dein Körper wird es dir danken. 


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