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Warum du nach dem Training müde bist – und was deinem Körper wirklich Energie gibt.

Frau genießt Sonne nach Training

Agenda: 

„Heute wird’s richtig gut.“ Mit diesem Gedanken ins Training zu starten, kann unglaublich motivierend sein. Und wir sind uns doch einig – das Beste daran ist, wenn wir uns dann nach dem Training stark, ein bisschen stolz und voller Energie fühlen.

Stattdessen passiert aber oft das Gegenteil: Du fühlst dich erschöpft und müde. Dein Körper ist schwer, dein Kopf irgendwie leer – und dieses Gefühl, auf das du dich eigentlich gefreut hast, bleibt aus.
Wir schauen uns jetzt einmal gemeinsam an, warum dich Training manchmal eher auslaugt als stärkt, wie du deinem Körper wirklich Energie zurückgeben kannst und welche Nahrungsergänzungsmittel dabei eine Rolle spielen können. Ein Beispiel für eine Schwefelquelle, die in Sport- und Gesundheitskontexten diskutiert wird, ist MSM – oft in Kombination mit Vitamin C.

MSM 2000 Tabletten von Nature Love

Training bedeutet in erster Linie Stress.

Wenn du ins Training gehst, verbindest du Bewegung wahrscheinlich vor allem mit Dingen wie Gesundheit oder Energie. Umso überraschender klingt vielleicht, was jetzt kommt: Für deinen Körper ist Training erstmal eins – Stress. Du setzt ihm damit ganz bewusst einem Reiz aus. Und rein biologisch betrachtet, aktiviert jede körperliche Belastung (ja, wirklich jede) dein inneres Stresssystem.

Dein Körper reagiert darauf mit ganz natürlichen Prozessen:

  • Er schüttet Cortisol aus, dein Stresshormon,
  • Es kann zu leichten entzündungsähnlichen Reaktionen kommen
  • und durch die mechanische Belastung der Muskeln entstehen feine Mikroverletzungen im Muskel- und Bindegewebe.
Expertenhinweis: Stress, Entzündungen, Mikroverletzungen.

So weit, so gut. Aber: Dein Körper ist jetzt noch nicht „fertig“. Eigentlich geht die Arbeit erst jetzt richtig los. Denn das Entscheidende passiert nach dem Training.

Infografik: Das passiert nach dem Sport

Energie entsteht in der Regeneration – nicht im Workout.

Während du also vielleicht schon unter der Dusche stehst oder gerade noch nach Hause gehst, beginnt im Hintergrund ein sehr aktiver Prozess.

Dein Körper startet seine Regeneration und Anpassung:

  • Beschädigte Muskelstrukturen werden repariert – Mikroverletzungen in deinen Muskelfasern aus dem Training werden behoben und dabei stabiler aufgebaut als zuvor.
  • Neue Verbindungen im Gewebe entstehen – Dein Körper verbessert die Zusammenarbeit zwischen Muskeln, Bindegewebe und Nerven, um die Belastung besser zu verteilen. Wusstest du, dass vor allem beim Bindegewebe die Kollagenbildung eine zentrale Rolle spielt? Durch Kollagen erhält dein Gewebe langfristig Struktur und Halt.
  • Bestehende Strukturen werden stabilisiert indem Muskeln, Sehnen, Bindegewebe dichter, belastbarer und widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Reizen gemacht werden.
  • Energiespeicher werden wieder aufgefüllt – verbrauchte Glykogenspeicher, also die gespeicherte Form von Kohlenhydraten in deinem Körper, werden regeneriert.
  • Stoffwechselprozesse werden reguliert – dein System fährt von Aktivität zurück in Balance, indem sich deine Hormone normalisieren und sich dein Energiehaushalt neu ausrichtet.

Schritt für Schritt versucht dein Körper also zurück in ein inneres Gleichgewicht zu finden. All das passiert zwar nicht sichtbar – kostet aber sehr viel Energie. Und das, obwohl der für dich anstrengende Teil bereits hinter dir liegt.

Vielleicht wirst du jetzt auch schon vermuten, warum ein weit verbreiteter Gedanke nicht ganz aufgeht…

Mehr Muskeln bedeuten nicht automatisch mehr Energie.

Es klingt erstmal logisch: Mehr Muskeln = mehr Energie. Also müsstest du dich doch automatisch energiegeladener fühlen, wenn du mehr trainierst oder Muskeln aufbaust – oder? Genau hier liegt ein häufiger Denkfehler. Denn Muskelaufbau ist für deinen Körper erstmal ein ziemlich aufwendiger Prozess, der viel Energie braucht. 

Wenn ihm dafür nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, entsteht kein Energie-Plus – sondern eher ein Defizit. Dein Körper arbeitet, kommt aber nicht ganz hinterher. Und genau dann fühlst du dich nach dem Training müde, deine Leistung stagniert oder dein Körper wirkt dauerhaft erschöpft.

Mehr Muskeln bedeuten also nicht automatisch mehr Energie. 
Sie zeigen vor allem: Dein Körper braucht jetzt mehr Regeneration, mehr Nährstoffe und eine gute Balance aus Aktivität und Regenerationszeit. 

Checkliste: Was dein Körper nach dem Training braucht

Was dein Körper nach dem Training braucht.

Damit dein Körper all diese Prozesse auch wirklich erfolgreich durchlaufen kann, braucht er neben Zeit auch konkrete Bausteine, um die angestoßenen Veränderungen umzusetzen:

  • Aminosäuren – die kleinen Helfer für Reparatur & Aufbau 
    Aminosäuren sind quasi die Bausteine für Proteine – also das Material, aus dem dein Körper z.B. neue, stabile Gewebestrukturen baut. Fehlen sie, läuft der Reparaturprozess nicht richtig rund.¹
  • Glykogen – für deinen Energiespeicher 
    Beim Sport leeren sich deine Glykogenspeicher. Danach freut sich dein Körper über Kohlenhydrate, um sie wieder aufzufüllen. Das sorgt nicht nur dafür, dass du bei der nächsten Einheit wieder Energie hast, sondern unterstützt auch alle körpereigenen Regenerationsprozesse, die gerade Energie brauchen.²
  • Elektrolyte – für Muskeln und Nerven 
    Durch das Training verlierst du über Schweiß wichtige Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalium. Sie sind wichtig für deinen Energiestoffwechsel und dafür, dass dein Nervensystem stabil bleibt.³ ⁴
  • Antioxidantien – kleine Bodyguards nach dem Training 
    Nach dem Sport entstehen vermehrt sogenannte freie Radikale. Dein Körper braucht antioxidative Unterstützung, um diese auszugleichen und wieder in Balance zu kommen.⁵ Warum Antioxidantien nicht nur beim Sport eine Rolle für dich spielen, kannst du in unserem Magazinbeitrag nachlesen.
  • Vitamin C – für stabile Strukturen 
    Vitamin C trägt zur normalen Kollagenbildung bei, was für die normale Funktion von Knochen, Knorpel und der Haut wichtig ist.⁶

Aber: Selbst, wenn du deinem Körper alle Bausteine perfekt lieferst, kommt es auch darauf an, wie du Training, Regeneration und Ernährung insgesamt gestaltest.

Was deinem Körper Energie gibt.

Energie bekommst du nicht, indem du immer noch mehr machst – sondern dann, wenn dein Körper das, was du tust, auch wirklich verarbeiten kann. Und dafür braucht er vor allem eins: Balance.

Wie das aussehen kann?

  • Moderate Intensität statt Dauer-High-Intensity 
    Nicht jedes Training muss dich komplett auspowern. Wenn du ständig am Limit tranierst, bleibt dein Körper dauerhaft im Belastungsmodus. 
    Hier gilt: Die Mischung macht’s – ein paar fordernde Einheiten, ein paar ruhigere – genau das hält dich langfristig stark.
  • Erholungstage – OHNE schlechtes Gewissen 
    So wichtig wie das Training selbst, sind die Tage dazwischen. Denn in diesen verarbeitet dein Körper die Reize. Pausen sind also kein Rückschritt, sondern der Moment, in dem das Training überhaupt erst in Fortschritt übersetzt wird.
  • Schlaf als echte Grundlage 
    Während du schläfst, passiert unglaublich viel: Dein Körper repariert Gewebe, bringt deine Hormone ins Gleichgewicht und bereitet dich auf den nächsten Tag vor. Schlaf ist also kein „Extra“, sondern absolut grundlegend für deine Energie.
  • Nährstoffe für deine strukturelle Basis 
    Neben Energie und Proteinen braucht dein Körper auch Unterstützung für die „Struktur“ – also alles, was mit Gewebe, Gelenken und Stabilität zu tun hat.
Infokasten: MSM im Körper

Dein Körper arbeitet nicht gegen dich – er zeigt dir, was ihm fehlt. Du unterstützt ihn nicht indem du mehr machst – sondern indem du deinem Körper gibst, was er braucht, um wirklich mitzukommen. Vielleicht schaust du dir dein Training und deine Regeneration in den nächsten Tagen einmal ganz bewusst an: 
Wo gibst du deinem Körper schon genau das, was er braucht – und wo kannst du noch ein bisschen nachjustieren? 


Geschrieben von: Roxi – Texterin 
Geprüft von: Feline – Lebensmittelrecht + wissenschaftliche Prüfungen

Liebe Grüße vom Nature Love Redaktionsteam!

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Nature Love Redaktionsteam
Von links: Feline, Carmen, Ilka, Liza, Isabelle, Denisa


¹ Jäger et al., 2017 – International Society of Sports Nutrition Position Stand: protein and exercise

² Burke et al., 2011 – Carbohydrates for training and competition

³ Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Wellman; Bloomer, 2009 – Acute exercise and oxidative stress

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung, zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen, zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Knorpelfunktion, zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

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