7 einfache Tipps, wie du deine Haut im Winter schützt

Beauty Tipps

Der Winter macht es unserer Haut nicht gerade leicht. Ob es die Kälte draußen oder die Heizungsluft drinnen ist, oder erst recht der Wechsel zwischen beiden, das größte unserer Organe sieht sich vor große Aufgaben gestellt. Nicht wenige klagen gerade in der kalten Jahreszeit auch unter Hautbeschwerden wie Jucken und Trockenheit. Zwar hat jeder Mensch einen anderen Hauttyp und ist daher auch anders von der kalten Jahreszeit betroffen, aber dennoch haben viele Menschen - beziehungsweise ihre Haut - mit dem Winter zu kämpfen. Die entstehenden Hautprobleme kannst du aber leicht vermeiden oder ihnen vorbeugen, wenn du nur folgende Tipps beachtest.

#1. Die Heizungsluft verbessern

Im Winter halten wir uns hauptsächlich drinnen auf, zumindest die meisten von uns. Das ist natürlich auch vernünftig, denn es hat lange gedauert, bis der Luxus geheizter Räume selbstverständlich wurde und wir damit die Möglichkeit erhalten haben, dem ungemütlichen Wetter auszuweichen.

Geheizte Räume haben allerdings oft ein Problem: die Luftfeuchtigkeit ist in ihnen sehr gering. Und das wiederum ist für die Haut alles andere als gut, weil sie ihr Feuchtigkeit entzieht. Hier kannst du aber leicht Abhilfe schaffen.

Am besten ist es, wenn du ungefähr alle zwei Stunden kurz lüftest. Das ist auch für den Sauerstoffgehalt der Luft nicht zu unterschätzen. Stell aber am besten die Heizung kurz ab, wenn du lüftest, denn Energieverschwendung ist und bleibt unnötig und umweltschädlich.

Eine andere Möglichkeit ist es, die Luft anderweitig zu befeuchten. Das kannst du entweder mit speziellen Luftbefeuchtern, mit kleinen Schüsseln mit Wasser vor den Heizkörpern, oder aber auch mit Zimmerpflanzen.

Übertreiben solltest du es aber nicht: die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt 40 bis 60 %. Bei allem, was darüberliegt, wirst du dir nur Schimmel heranzüchten. Und das ist wirklich nicht das, was du willst.

Gegen die trockenen Augen, die manche dadurch haben, helfen übrigens Augentropfen. Die sind für wirklich wenig Geld in der Apotheke erhältlich und werden dir ein Segen sein, vor allem, wenn du im Alltag viel am Bildschirm arbeitest.

#2. Eincremen, und zwar richtig

Die Kälte draußen wirkt sich auf die Talgproduktion unserer Haut aus. Allgemein wird sie durch die Kälte geschwächt, oft sogar fast komplett abgestellt.

Besonders bemerkbar macht sich das an prominenten Stellen, die der Kälte am meisten ausgesetzt sind, nämlich der Nase, den Lippen und den Händen.

Allgemein brauchst du nicht unbedingt eine spezielle Creme für den Winter, denn es ist meist besser, Pflegeprodukte nicht zu oft zu wechseln. Genug Fett sollte die Creme aber schon enthalten, gerade, wenn du weißt, dass du zu trockener Haut im Winter neigst. Manchmal reicht es aus, die im Sommer verwendete Creme einfach häufiger aufzutragen.

Gelegentlich können auch feuchtigkeitsspendende Masken helfen. Wie du so eine Maske ganz einfach selber herstellen kannst, kannst du hier nachlesen: 3 Gesichtsmasken zum Selbermachen in nur 5 Minuten

Gerade an der Nase solltest du nicht sparen, wenn du nicht gerade als Clown herumlaufen willst.

Für die Lippen haben sich alle möglichen Fettstifte und Lippenbalsame bewährt. Die Marke bleibt dir überlassen, aber wenn du zu aufgesprungenen Lippen neigst, solltest du ihn am besten immer dabeihaben.

Handcreme solltest du auch auf jeden Fall im Haus haben und die Hände vor Verlassen des Hauses damit eincremen. Um die Hände im weiteren Verlauf des Tages zu schützen, empfehlen wir bei entsprechender Kälte dringend Handschuhe. Ob du die Handcreme aber auch gleich mitführst, hängt davon ab, wie empfindlich deine Hände sind.

#3. Sanfte Körperreinigung

Körperreinigung ist auch im Winter wichtig. Hier gilt wie bei so Vielem: weniger ist mehr.

Mehr als eine Dusche pro Tag ist zum Beispiel unnötig und zerstört nur die natürliche Fettschicht der Haut, die ohnehin schon angeschlagen ist. Und auch wenn es noch so kalt ist, solltest du nicht zu heiß duschen, denn auch das schadet der Haut nur.

Bei den Pflegeprodukten solltest du darauf achten, dass sie möglichst sanft und rückfettend sind. Alkoholhaltige und stark parfümierte Produkte solltest du wiederum lieber meiden.

Beim Trocknen der Haut und der Haare solltest du auch behutsam vorgehen. Besser, du tupfst die Haut behutsam ab, als dass du sie gewaltsam trockenrubbelst. Den Föhn solltest du auch nicht zu heiß stellen, denn das werden deine Haare auch nicht gerade mögen.

Außerdem empfiehlt es sich, die Haut immer gleich nach dem Duschen einzucremen. So nimmt sie die Creme am besten auf, und außerdem bietet sich damit auch gleich die beste Gelegenheit, keine Körperstelle auszulassen.

#4. Genug trinken

Hautpflege kommt auch von innen. Wie das ganze Jahr über gehört dazu, genug zu trinken. Und damit meinen wir Wasser bzw. ungesüßte Tees, und keinen Glühwein! Wir können das nicht oft genug betonen, denn die Hälfte aller Deutschen trinkt ganz allgemein zu wenig.

Mit der Faustregel Körpergewicht mal 0,03 und dem Ergebnis in Litern fährst du allgemein am besten. Bei körperlicher Anstrengung müssen es entsprechend mehr sein.

Im Winter ist das aber ganz besonders wichtig, weil viele in der Kälte weniger Durst empfinden als in der Hitze. Auch wenn es anfangs schwer fällt und du dich vielleicht darüber aufregst, wie oft du nun auf die Toilette musst: deine Haut wird es dir danken. Und der Rest des Körpers übrigens auch, nur so am Rande.

#5. Auf die Ernährung kommt es an

Nicht nur das Wasser, das du deinem Körper zuführst, schlägt sich in der Hautgesundheit nieder. Auch alles andere, was du dir zu Gemüte führst, kann deiner Haut schaden oder nützen, je nachdem, ob es das Richtige ist.

Viele neigen allgemein im Winter leider dazu, sich schlechter zu ernähren, als den Rest des Jahres. Schließlich sind viele Gemüsesorten gerade schwerer erhältlich, und außerdem gehören zur Winterzeit für viele gefühlt einfach eher schön deftige Braten, Kekse, Winterbock und Glühwein statt ausreichend Obst und Gemüse.

Dabei braucht unsere Haut unabhängig von der Jahreszeit ausreichend Nährstoffe, um ihre Funktion zu erhalten, unter den Extrembedingungen des Winters sogar noch mehr. Vor allem Vitamin C und Zink tragen zu einer normalen Hautfunktion bei, und du solltest darauf achten, dass du davon genug zu dir nimmst - bevorzugt über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. 

#6. Sport – auch im Winter unerlässlich

Auch das ist ein Allgemeinsatz, der das ganze Jahr gilt: Sport tut der Haut gut, und dem Rest des Körpers erst recht. Er fördert die Durchblutung der Haut und trägt damit zu einer gesunden Hautfunktion bei, und die ist jetzt im Winter wie schon gesagt besonders wichtig.

Es fällt dir vielleicht jetzt besonders schwer, weil es draußen kalt ist, und du da nicht so Lust hast, joggen zu gehen oder dich durch die Kälte ins Sportstudio zu bewegen. Aber nur Mut, so schwer ist das nicht, und deine Haut wird es dir danken.

Wenn das Wetter wirklich so schlecht ist, dass du keinen Hund vor die Tür jagen würdest, tut es übrigens auch etwas Gymnastik im Wohnzimmer. Niemand hat schließlich gesagt, dass man Sport nicht auch zuhause machen kann.

#7. Wintersonne – die unterschätzte Gefahr

Sonnenschutz ist eigentlich eher ein Thema für den Sommer, möchte man meinen. Die Sonne scheint aber eben auch im Winter, jedenfalls sofern du nicht gerade am Polarkreis wohnst. Und manchmal kann die auch Winter ziemlich aggressiv für die Haut werden, vor allem, wenn ihr Licht vom Schnee reflektiert wird.

Das gilt natürlich umso mehr im Winterurlaub in den Bergen. Und da kann nicht nur eine Sonnenbrille ratsam sein, sondern auch entsprechende Sonnnenschutzcreme. Achtet darauf, dass es eine speziell für den Winter gedachte Creme ist, denn die enthält auch mehr Fett und schützt damit die Haut auch vor dem Austrocknen.


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