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Autoimmun-Protokoll: Ernährung bewusst gestalten

Frau trinkt rote Smoothie aus einem Glas

Agenda:

 

Frau ist erschöpft

Ist dein Körper schon erschöpft bevor der Tag richtig angefangen hat? Hast du Symptome wie eine unruhige Verdauung, Stress oder Hautirritationen, für die es keine Erklärung gibt? Dann ist das dein Zeichen für dich, einmal genauer hinzuschauen – besonders auf deine Ernährung, deinen Alltag und dein allgemeines Wohlbefinden. 
Das Autoimmun-Protokoll, kurz AIP, ist ein ganzheitlicher Ansatz, der häufig bei Autoimmunerkrankungen angewendet wird. Er orientiert sich bewusst an den natürlichen Bedürfnissen deines Körpers und kann so dein Immunsystem unterstützen. Hier geht es nicht um strenge Diäten, sondern um Veränderung mit Achtsamkeit. Wir erklären dir, wie das AIP funktioniert, auf was du bei deiner Ernährung achten kannst und welche natürlichen Begleiter dich hierbei unterstützen können.

Es ist wichtig, dass du weißt: Unser Beitrag soll keine ärztliche Beratung ersetzen. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast oder unsicher bist, sprich bitte mit einem Arzt oder einer Ärztin, der bzw. die dich individuell begleiten kann.

Wie funktioniert das Autoimmun-Protokoll (AIP)?

Autoimmun-Protokoll (AIP) in Phasen erklärtDas AIP ist eine Form der entzündungsarmen Ernährung, die ursprünglich im Zusammenhang mit Autoimmunprozessen entwickelt wurde, um Ernährung bedachter zu gestalten. Denn es wird oft vergessen, dass viele Autoimmunprozesse im Darm beginnen. So weisen auch viele Forschungsarbeiten auf einen Zusammenhang zwischen Darm, seiner Barrierefunktion und dem Immunsystem hin. Um hier anzusetzen, stellt das AIP diese drei Dinge in den Fokus:
  1. Lebensmittel reduzieren, die häufig mit Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht werden
  2. Auf Lebensmittel fokussieren, die ballaststoffreich sind und traditionell mit einer vielfältigen Mikroflora in Verbindung stehen
  3. Das Immunsystem im Gleichgewicht halten

Das AIP teilt sich in zwei Phasen: die Eliminationsphase und die Wiedereinführungsphase. Die erste Phase dauert 30-90 Tage und widmet sich dem Verzicht auf bestimmte Lebensmitteln, die als mögliche Trigger gelten können. Stattdessen stehen unter anderem Gemüse und fermentierte Lebensmittel auf dem Speiseplan. In der zweiten Phase werden Lebensmittel dann wieder eingeführt und geschaut, was gut vertragen wird und was besser langfristig gemieden werden sollte.

Für wen ist das AIP geeignet? 

Viele Menschen mit Autoimmunerkrankungen kennen das Gefühl: Der Körper fährt ständig Achterbahn. Das AIP wird häufig von Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, Psoriasis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ausprobiert. Bei Autoimmunerkrankungen ist das Immunsystem oft überaktiv. Genau hier greift das AIP ein. Die gezielte Eliminierung entzündungsfördernder Lebensmittel sorgt in deinem Körper für eine Art Reset. So kann das Immunsystem entlastet und Entzündungen reguliert werden, sodass dem Darm Raum zur Regeneration gegeben wird. Aber auch, wenn du noch keine Diagnose hast und trotzdem spürst, dass dein Körper nicht ganz bei sich ist, kann das AIP eine Möglichkeit sein auf die innere Stimme deines Körpers zu hören.

Typische Symptome, bei denen das AIP angewendet wird:

  • Ständige Müdigkeit, selbst nach viel Schlaf
  • Hautprobleme oder Verdauungsbeschwerden, die nicht verschwinden
  • Immer wieder auftauchende Entzündungen
  • Unsicherheit, welche Lebensmittel für den eigenen Körper geeignet sind

Wichtig: Das AIP ist kein Ersatz für eine medizinische Diagnose oder Therapie – aber es kann eine sanfte Ergänzung sein und dich dabei begleiten, deine Ernährung achtsamer zu gestalten.

Was darfst du im Rahmen des AIPs essen?

Gemüse, Fleisch

Mal ganz einfach gesagt: Im Rahmen des AIPs ermöglichst du deinem Körper eine Pause von Dingen, die ihn stressen könnten. Dafür gibst du ihm Lebensmittel, die sanft, nährstoffreich und als gut verträglich gelten. Das bedeutet für die ersten Wochen, dass du bewusst auf Lebensmittel verzichtest, von denen man weiß, dass sie bei manchen Menschen Beschwerden auslösen. Aber keine Sorge – es bleibt bunt, genussvoll und kreativ auf deinem Teller.

Das wird in der Eliminationsphase besonders gern gegessen:

  • Viel Gemüse, vor allem in gedünsteter oder gegarter Form
  • Natürliche Fette wie Avocado, Olivenöl oder Kokosöl
  • Bio-Fleisch oder Fisch als Proteinquelle
  • Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir
  • Gewürze wie Kurkuma, Ingwer oder Rosmarin
  • Kleine Mengen Beeren oder Obst mit wenig Fruchtzucker

Das lässt du lieber erstmal weg:

  • Gluten oder Getreide
  • Milchprodukte, Soja und Hülsenfrüchte
  • Zucker, Alkohol und Koffein
  • Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Kartoffeln
  • Verarbeitete Lebensmittel mit Zusatzstoffen

Schon ein paar Wochen können deinen Körper dabei unterstützen neue Ernährungsroutinen zu finden, die sich gut für dich anfühlen. Gerade weil Unverträglichkeiten sich manchmal erst mit Verzögerung zeigen – und oft mehrere Zutaten auf einmal ins Spiel kommen – kann ein Ernährungstagebuch unglaublich wertvoll sein. Notiere deine Mahlzeiten, kleine Veränderungen oder Aha-Momente. So wirkt es weniger wie ein strenger Plan und mehr wie ein liebevoller Begleiter.

AIP in der Praxis: dein Beispiel-Ernährungstag

frisches Gemüse

„Was kann ich jetzt überhaupt noch essen?“ Diese Frage wird oft gestellt und die Antwort darauf ist ganz einfach: mehr als du denkst! Die AIP-Ernährung mag auf den ersten Blick nach Einschränkung klingen, ist in Wirklichkeit aber eine Einladung eine neue Lebensqualität zu entdecken.

Wichtig dabei: Viele Zutaten sind AIP-konform – allerdings kommt es auf die Zubereitung an: Fertigprodukte, Mischgewürze oder versteckte Zusatzstoffe solltest du in dieser Phase meiden – am besten setzt du auf frische, unverarbeitete Lebensmittel und natürliche Gewürze.

Hier mal eine kleine Inspiration, wie ein Tag damit aussehen könnte:

Frühstück:

  • Süßkartoffelstampf mit Kokosöl, Zimt und gedünstetem Apfel
  • Eine kleine Tasse Fencheltee oder lauwarmes Zitronenwasser

Mittagessen:

  • Zucchini-Spaghetti mit grünem Pesto aus Rucola, Olivenöl und Kürbiskernen

Abendessen:

  • Gemüsesuppe aus Kürbis, Möhren, Pastinake und Ingwer

Snacks für zwischendurch:

  • Smoothie aus Beeren, Kokosmilch und Zimt
  • Brühe

Empfehlenswerte Lebensmittel & Nährstoffe fürs Immunsystem

Bohnen, Essen

Natürlich weißt du: Die Basis für ein ausgeglichenes Immunsystem ist eine ausgewogene Ernährung. Gerade, wenn sich dein Körper in einer sensiblen Phase befindet, Ruhe und Balance braucht, ist sie unverzichtbar.

Das sind dabei wichtige Supporter:

  • Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind, wie z.B. Beeren, Blattgemüse oder Kurkuma
  • Gute Fette aus Avocado, Olivenöl oder Fisch
  • Fermentiertes wie Sauerkraut oder Kokosjoghurt
  • Nährstoffreiche Basics, wie Süßkartoffeln, Kürbis oder Kräutertee

Manchmal kann es sinnvoll sein, gezielt Nährstoffe zu ergänzen, um deine Ernährung zu vervollständigen. Denn wenn du aus bestimmten Gründen in deiner Ernährung ausgewählte Gruppen wie Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse oder Milchprodukte bewusst aussparst, kann es passieren, dass dir wichtige Bestandteile fehlen.

Das sind unsere liebsten Begleiter, die auch dir dabei helfen, deine Versorgung aufrechtzuerhalten und dich im Alltag gut unterstützen:

Zink ist häufig in Milchprodukten oder Nüssen enthalten, die im AIP aber erstmal gemieden werden. Dafür findest du das Spurenelement in unseren Zink Tabletten. Es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und schützt deine Zellen gleichzeitig vor oxidativem Stress.¹ Besonders beliebt, wenn dein Umfeld viel von dir fordert.

Magnesium steckt in vielen Lebensmitteln, die im AIP pausieren. Es kann aber unter anderem deine Muskeln und Nerven unterstützen.² Das kann vor allem nützlich sein, wenn dein Alltag besonders voll ist. Kennst du schon unseren Magnesium Komplex?

Das Sonnenvitamin Vitamin D, wie in unseren Vitamin D3 Tropfen trägt zu einer normalen Funktion deines Immunsystems bei und ist besonders in den lichtärmeren Monaten eine wertvolle Ergänzung³ – erst recht, wenn dein Körper gerade empfindlich auf Reize reagiert.

Unsere Omega 3 Kapseln enthalten die essenziellen Fettsäuren DHA und EPA, die zur normalen Herzfunktion beitragen – bei einer täglichen Aufnahme von 250mg.

Bei einer Ernährungsumstellung kann dein Körper sensibel reagieren. Unser Probiona Kulturen Komplex bietet dir eine Auswahl von 20 sorgfältig zusammengestellten Bakterienstämmen – passend für alle, die ihre Ernährung bewusst gestalten möchten.

Wie du siehst, ist das AIP keinesfalls eine Diät, sondern eine Einladung: zur Selbstbeobachtung und Fürsorge. Jeder Körper reagiert anders – und genau das soll er auch. Vielleicht findest du durch das AIP neue Lieblingsrezepte, merkst Veränderungen in deinem Wohlbefinden oder entdeckst Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensmitteln und deinem Empfinden. Wir wünschen es dir sehr. Ob du es nur für ein paar Wochen testest oder es dich länger begleiten wird: Du darfst den Weg in deinem Tempo gehen.

Du möchtest noch tiefer eintauchen? Wenn unser Beitrag spannend für dich war, lohnt es sich tiefer einzusteigen. Rund um das Thema AIP ist bereits viel inspirierende Fachliteratur erschienen – von liebevoll geschriebenen Erfahrungsberichten bis zu fundierten Sachbüchern mit Rezeptideen. So kannst du dein AIP bewusst und in deinem Tempo gestalten.

Geschrieben von: Roxi – Texterin
Geprüft von: Feline – Lebensmittelrecht + wissenschaftliche Prüfungen

 

Liebe Grüße vom Nature Love Redaktionsteam!

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Redaktionsteam Nature Love

Von links: Feline, Carmen, Ilka, Liza, Isabelle, Denisa

¹ Zink trägt …

  • … zur Erhaltung normaler Haare, Nägel und Haut bei.
  • … zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • … dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

² Magnesium trägt …

  • … zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
  • … zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • … zu einer normalen Muskelfunktion bei.

³ Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei.

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